Bericht von der Kinder- und Jugendfahrt
nach Berlin

In den Herbstferien 2018 hat sich eine Gruppe Jugendlicher aus den Gemeinden Neustrelitz und Waren, gemeinsam mit ihren 2 Begleitpersonen Frau Weida und Frau Stamm, auf den Weg nach Berlin gemacht, um sich mit dem Judentum auseinander zu setzen. Die 10 Mädchen und Jungen im Alter von 12-16 Jahren haben in einer etwas außerhalb gelegenen Jugendherberge nahe dem Wannsee übernachtet. Die dreitägige Fahrt startete am 11.10.2018 früh morgens jeweils von Bahnhöfen in Waren und in Neustrelitz. Nach der Ankunft in Berlin und in der Jugendherberge besichtigte unsere Gruppe das jüdische Museum. Dort erhielten wir ein zweistündige Führung mit dem Thema:„ 3 Brote und ein Halleluja“ mit Backworkshop wo wir Sabbatbrot gebacken haben. Als wir dieses erfolgreich abgeschlossen hatten, haben wir den Abend ausklingen lassen. Am zweiten Tag sind wir früh am Morgen in die Synagoge in der Oranienburger Straße gefahren. Auch dort hatten wir wieder eine interessante Führung, welche sich unter anderem mit der Geschichte der jüdischen Einwohner Berlins beschäftigt hat. Als Abschluss haben wir uns noch einen jüdischen Gebetsraum angeschaut. Im Anschluss sind wir auf dem jüdischen Friedhof Weißensee gewesen und haben diesen besichtigt. Mit einer Shoppingtour auf dem Alexanderplatz haben wir den Tag beendet. Am Tag der Abreise waren wir zu Besuch bei den Franziskaner-Brüdern in der Gemeinde St.Ludwig in Berlin Wilmersdorf. Dort haben wir gemeinsam mit dem geistlichen Begleiter der Katholischen Jugend Mecklenburg, Pastor Engelbert, die heilige Messe gefeiert und die Fahrt Revue passieren lassen. Im Anschluss sind wir vom Hauptbahnhof aus mit dem Zug wieder nach Hause gefahren. Wir haben die Fahrt sehr genossen, und freuen uns auf das nächste Mal.

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on Louisa, Mathilda und Laura

St. Martin - Plakat für die Homepage
Vortragsabend in Neustrelitz

23. November 2018 - 19.30 Uhr


Ort:
Kath. Pfarramt Neustrelitz, Am Tiergarten 2

Thema:
1914 – 1918
Der 1. Weltkrieg im Spiegel eines Rostocker Postkartenalbums


Referent:
German Schwarz, Teterow

Erster Weltkrieg wird das Sterben zwischen 1914 und 1918, diese Apokalypse der industrialisierten Massengesellschaft, der Untergang des alten Europa genannt. Es war die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Vier Jahre, drei Monate und sieben Tage dauerten die tatsächlichen Kampfhandlungen des Krieges. Schätzungen gehen von allein 856 Millionen Schuss abgefeuerter Artilleriemunition aus. Es fallen oder sterben an ihren Verletzungen mindestens 8,846 Millionen Soldaten. Das Leid und Elend hinter solchen Zahlen ist unermesslich, unvorstellbar.
In Familienbesitz hat sich ein Album erhalten, in dem 92 Postkarten archiviert wurden, die der Rostocker Wehrmann Friedrich Lehmkuhl aus dem 1. Weltkrieg schrieb. Anhand der Karten folgt der Vortrag dem Rostocker und seinem Reserve Infanterie Regiment Nr. 214 durch die Jahre des Krieges. Was erzählen die Motive der versandten Karten? Was wird in die Heimat berichtet?


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Krankenkommunion

Wer krank ist und nicht mehr zur Hl. Messe kommen kann, aber die Kommunion empfangen möchte, möge sich bitte im Pfarrbüro melden.

Der Pfarrer oder ein Diakonatshelfer kommt auf Wunsch der Kranken oder Angehörigen
und bringt die Hl. Kommunion.